Warum im Ausland studieren? « Meine Erfahrung in Hamburg »

Meine Erfahrung in Hamburg

Meine Entscheidung im Ausland zu studieren

Ab dem dritten Jahr haben wir die Gelengeheit im Ausland als Erasmusstudent zu studieren. Neuerdings aber wird ein Auslandstudium jetzt obligatorisch, um das Ingenieurdiplom am INSA Rennes zu bestehen. Ich freute mich an anderes Land und seine Kultur zu entdecken. Ich wollte etwas ganz neues erleben. Deutschland war mein erster Stelle. Außerdem hatte ich wirklich Lust, meine Fremdsprachen – Deutsch und Englisch – zu verbessern. So hoffte ich, in Deutschland die beide Sprachen sprechen zu können. Das INSA hat Partnerschaften mit mehreren technischen Universitäten, darunter Hamburg, Aachen, Dresden und München. Alle diese Städte sind wichtige wirtschaflichen und kulturellen Zentren in Deutschland. Persönlich kannte ich überhaupt nicht Deutschland bis auf das, was wir in Schulbücher lernen konnten. Ich suchte eine besondere Stadt. Nachdem ich mich erkundigt hatte, fiel meine erste Wahl auf Hamburg. Außerdem konnte ich so das ganze Jahr bleiben. Später habe ich nie diese Entscheidung bedauert.

Meine ersten Schritte in Hamburg

Vor meiner Abfahrt (Anfang September) nach Hamburg war alles klar. Ich machte mir tatsächlich nur Sorgen um die Wohnung. Aber zum Schluss war die Organisation des Erasmusstudenten ganz perfekt. Eine Verantwortliche hat mich während der Sommerferien angerufen, um mich zu benachrichtigen, dass ein Zimmer für mich reserviert war.

Mit zwei anderen INSA-Studenten entschieden wir mit dem Zug zu reisen. Lustig war unser erster Eindruck des Wetters : was für eine schöne Anekdote! Es war ganz anderes als Frankreich. Wir sind nämlich spät in der Nacht angekommen und es gab viel Wind. Der Sommer in Deutschland war schon vorbei. Schließlich war das Wetter besser die nächsten Tage. Dieses Jahr war kein strenger Winter. Eine Gruppe von Studenten der TUHH (Technische Universität Hamburg-Harburg), die “Welcome TUHH” heißt, nahm uns in Empfang und kümmerte sich um alles vor dem Beginn der Vorlesungen. Mit dieser Gruppe und allen ausländischen Studenten haben wir unsere erste Stadtbesichtigung gemacht. Die Mitglieder haben auch die erste Erasmusparty organisiert. Zwei andere Dinge waren notwendig. Für die Miete brauchte man ein deutsches Bankkonto. Und dazu muss man im Rathaus angemeldet sein. Du wirts so ein echter Hamburger Bürger! Megageil oder!

Wir wohnten in Harburg – ein Viertel im Süden von Hamburg. Die TUHH – Technische Universität Hamburg-Harburg – liegt auch in der Umgebung. Es war wirklich praktisch, denn wir konnten unser Verkehrsmittel je nach Laune wählen, ungefähr zwischen 5-10 Minuten mit dem Bus oder zu Fuß. Im Allgemeinen werden die Wohnung von mehreren Studenten (von 2 bis 8 Mitbewohnern) geteilt. Persönlich war mein Mitbewohner indisch. Die indische Kultur hat mir dazu sehr gefallen. Ich habe nicht das INSA-Leben vermisst. Es war nämlich fast gleich : eine gute Kohäsion zwischen Studenten mit vielen verschiedenen Ereignissen.

Die TUHH (Technische Universität Hamburg-Harburg)

Die Kampus ist wirklich toll. Im Gegensatz zum INSA sieht die TUHH grüner aus. Alle Gebäude liegen um einen kleinen Park herum. Aber es gibt auch viel mehr Studenten : etwa 3 Mal mehr als im INSA. Die Organisation ist anders als im INSA. Die TUHH funktionniert eher wie eine franzosische Universität. Alle Studenten können nämlich ihren Studenplan wählen. Der Einfluss der Vielzahl der Labore spielt eine große Rolle. Sie erlauben es den Studenten ihr Fachgebiet zu bestimmen.

Die Schwierigkeiten…

Am Anfang war ich ein wenig unsicher wegen meiner Deutschkenntnisse, denn bisher hatte ich nur im Deutschkurs die Gelegenheiten gehabt, mich auszudrücken. Aber als ich erfahren habe, dass die TUHH eine Intensivkurs während der zwei ersten Wochen anbot, war ich beruhigt. Später hatte ich noch Deutschunterricht. Der Alltag der ersten Monate war ein bisschen komisch. Ich meine, immer und überall Deutsch zu hören. Schließlich gewöhnt man sich daran und es gehört zur Routine. Danach geht es ganz schnell, um sich zu verbessern. Das Schwierigste war, das technische Vokabular zu lernen, aber mit Logik läuft es von ganz allein…

Die verschiedenen Orte und Interessen in Hamburg

“Hamburg, das Tor zur Welt, die Schöne, das Hoch im Norden: Die grüne Stadt am Wasser gilt nicht umsonst als eine der schönsten Städte Deutschlands. Die Hanseaten können sehr stolz auf « ihre“ Stadt sein.

Von ihrem Flair und maritimen Charme ist jeder begeistert, der einmal hier gewesen ist. Ob Elbe, Alster, Hafencity, Speicherstadt, Fischmarkt oder Reeperbahn  – hier gibt es jeden Tag etwas Neues zu entdecken, zu erleben und zu bestaunen.  Mit 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, bietet Hamburg ein einmaliges Angebot für seine Gäste: Kunst und Kultur vom Feinsten, Musical-Welterfolge, anspruchsvolles und unterhaltsames Theater, eine Vielfalt an Hotels, exzellente Restaurants, exquisite Shoppingmöglichkeiten, ein prickelndes Nachtleben und jede Menge historische Sehenswürdigkeiten, die die 1200jährige Geschichte der Stadt hinterlassen hat.

Hamburg ist jung, modern sympathisch und weltoffen – und zugleich eine Stadt voller Gegensätze. Auf der einen Seite der bunte und zugleich ärmste Stadtteil St.Pauli mit der Reeperbahn, der sündigsten Meile der Welt. Auf der anderen Seite das ordentliche und reiche Blankenese mit seinen unzähligen Villen und romantisch schönen Ausblicken vom Elbhang und den darunter liegenden Elbstränden. An jeder Ecke sieht Hamburg anders aus und dennoch fügt sich alles harmonisch zusammen. Und im Hamburger Hafen, im Herzen der Stadt, legen Schiffe aus aller Welt an. Was Hamburg aber wirklich ausmacht, ist ein bestimmtes Lebensgefühl – doch davon müssen Sie sich schon selbst überzeugen.”(Einleitung über das Beste in Hamburg – http://www.hamburg-tourism.de/sehenswertes/best-of-hamburg/)

Persönlich würde ich sagen, dass wir in Hamburg tun können, was wir wollen. Jeder findet seine Interessen in dieser Stadt. Außerdem hängt es auch von den Jahreszeiten ab. Im Winter hast du weniger Lust, auszugehen, deshalb kannst du die Zeit in den Museum oder in den Kneipen verbringen, während du vielleicht im Sommer lieber in den Parks (besonders schön ist der Park “Planten und Blomen”) – oder in den sehr bekannten Biergärten deine Zeit verbringst und dich vergnügst.

Laisser un commentaire

Votre adresse de messagerie ne sera pas publiée. Les champs obligatoires sont indiqués avec *